Aktuelles

Kaltensundheim,

Am Graswald kann jetzt gebaut werden


Gemeinschaftsprojekt mit rund 350.000 Euro Investitionsvolumen

Zum Abschluss der Arbeiten kamen Eigentümer, Bauherren, Beteiligte und Anwohner vergangenen Samstag zu einem Straßenfest im Baugebiet zusammen. Es war zugleich Gelegenheit, all jenen zu danken, die das Projekt in den vergangenen Monaten begleitet haben.

Der Ortsteilbürgermeister Adrian Schmuck übergab entsprechend als Zeichen des Danks einen Korb mit lokalen Spezialitäten and die Erschließungsgemeinschaft.

Insgesamt investierte die Erschließungsgemeinschaft rund 350.000 Euro in die Erschließung des Gebietes. Eine Besonderheit des Projektes war dabei nicht nur die gemeinsame Finanzierung durch private Eigentümer, Bauherren und die Stadt, sondern auch die Organisation in Eigenregie: Die kaufmännische Projektleitung und Koordination übernahm die Erschließungsgemeinschaft selbst.

Die technische Projektleitung, Bauüberwachung und fachliche Begleitung lagen beim Ingenieurbüro Prowa aus Erfurt, dem ein besonderer Dank der Erschließungsgemeinschaft gilt. Besonders dankt man Michael Grob, der das Projekt vor Ort begleitet hat, sowie der Stadt Kaltennordheim mit ihrem Bauamt.

Auch der Stadtrat, der Ortsteilrat und der Ortsteilbürgermeister unterstützten das Vorhaben sowohl während der Vorbereitung als auch in der Bauphase.

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Mit dem Abschluss der Erschließung ist nun das erreicht, was vor einem Jahr noch Ziel des ungewöhnlichen Gemeinschaftsmodells war: Aus bislang nicht erschlossenen Flächen sind kurzfristig bebaubare Grundstücke geworden.

Einer der ersten Neubauten bereits in Vorbereitung

Die ersten konkreten Folgen sind bereits sichtbar. Eine der an der Erschließungsgemeinschaft beteiligten Parteien bereitet ihren Hausbau vor. Nach aktueller Planung soll das neue Eigenheim noch vor Jahresende stehen.

Damit bekommt das Wohngebiet nicht nur eine neue Straße und Infrastruktur, sondern auch neue Bewohner. Genau das war eines der wesentlichen Ziele des Projektes: Menschen, die in Kaltensundheim leben oder hierher zurückkehren möchten, tatsächlich die Möglichkeit zu geben, im Ort ein eigenes Haus zu bauen.

Besonders interessant sind die Grundstücke auch deshalb, weil vollständig erschlossene und kurzfristig bebaubare Bauplätze im Stadtgebiet Kaltennordheim und seinen Ortsteilen derzeit nur begrenzt zur Verfügung stehen.

Für das Gebiet Am Graswald besteht zudem ein gültiger Bebauungsplan. Bei Vorhaben, die dessen Festsetzungen entsprechen, kann das Genehmigungsverfahren entsprechend vereinfacht und ein Baubeginn vergleichsweise kurzfristig möglich werden.


Schule und Nahversorgung in wenigen Minuten erreichbar

Auch die Lage gehört zu den Vorzügen des Wohngebietes. Der Graswald befindet sich am westlichen Rand Kaltensundheims mit freiem Blick über den Ort und die umliegende Rhön.

Gleichzeitig liegt das Gebiet nur wenige Gehminuten vom Rhöngymnasium entfernt. Bushaltestelle, Tankstelle und weitere Einrichtungen des Ortes sind ebenfalls fußläufig erreichbar.

Auch bei der Nahversorgung zeichnet sich eine weitere Verbesserung ab: Der ehemalige Supermarkt in Kaltensundheim soll nach derzeitiger Planung noch vor Jahresende wieder seinen Betrieb aufnehmen. Damit würde auch wieder eine Einkaufsmöglichkeit für den täglichen Bedarf unmittelbar im Ort zur Verfügung stehen.

Was vor einem Jahr noch als ungewöhnlicher „Ausweg“ beschrieben wurde, ist damit Realität geworden: Private Bauherren, Grundstückseigentümer und Kommune haben gemeinsam neue Baumöglichkeiten geschaffen – und am Graswald kann nun gebaut werden.

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Quelle: www.rhoenkanal.de

Erfurt,

Ein großartiger Tag beim Erfurt Firmentriathlon!

Wir sind unglaublich stolz auf unser Team: Nach einem harten Kampf beim Schwimmen, Radfahren und Laufen haben wir uns den 3. Platz in der Firmenwertung gesichert! 🥉✨

#ErfurtTriathlon #Firmentriathlon #TeamErfolg #Podium #TriathlonLife #IngenieurbüroProwaGmbH #TeamGeist #Erfurt #Finisher

📸 Bildnachweise:
Die Fotos sind eine bunte Mischung aus Privataufnahmen und fantastischen Profi-Bildern von Fotograf Bernd Sprenger. Die offizielle Galerie des Events findet ihr hier: https://erfurt-triathlon.de/gallery.html. Vielen Dank für das Festhalten dieser Momente!

Erfurt,

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Badelachen,

Großbaustelle Badelachen: Chancen für die Region, Sorgen bei Gewerbetreibenden


Eigentlich war der Grundkonsens zwischen Stadt, Land und Gewerbetreibenden ein anderer: Geplant war eine Behelfsstraße auf den Badelacher Wiesen, also hinter den bestehenden Firmengebäuden.

Von dort aus sollte es Abzweigungen zu jedem einzelnen Unternehmen geben. Das hätte gleich zwei Vorteile gebracht: Zum einen hätte die B 62 schneller und reibungsloser ausgebaut werden können, zum anderen wären die Betriebe weitgehend vom Baustellenverkehr verschont geblieben – weniger Stress für Firmen, Stadt und Land.

Doch in der Versammlung wurde klar: Diese Lösung ist endgültig vom Tisch. Grund ist die Entscheidung der oberen Umweltschutzbehörde. Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz verweigerte die erforderliche Genehmigung.


Der Grund: Das Gebiet ist als schützenswerter Lebensraum eingestuft. Ersatzhabitate wären notwendig gewesen, um den Eingriff auszugleichen.

Das solche Maßnahmen nie rechtzeitig vorbereitet wurden ist ein zentraler Kritikpunkt der Anlieger.

Damit steht fest: Nicht die technische Machbarkeit oder der Wille der Beteiligten verhinderten diese Lösung, sondern das fehlende rechtzeitige Handeln der Naturschutzbehörde.

Das Landesamt verweist seinerseits darauf, dass gesetzliche Vorgaben zum Schutz bedrohter Arten keine Ausnahme zulassen und Ersatzlebensräume nur mit langem zeitlichen Vorlauf geschaffen werden könnten.


Bau in mehreren Abschnitten geplant

Das Planungsbüro stellte die einzelnen Bauphasen vor. Ziel sei es, den Verkehr während der Arbeiten so weit wie möglich ohne Ampelregelung auf einer Behelfsstraße fließen zu lassen.

Die Zufahrten zu den Gewerbegrundstücken sollen laut Plan jederzeit gewährleistet bleiben. Eine besondere Herausforderung wird jedoch die geplante Vollsperrung des „Badelachen“ für rund sechs Wochen während der Sommerferien 2027.

Die Ausschreibungen sollen Ende 2025 starten, sodass bis März 2026 die ausführende Baufirma feststeht.


Kritik und Sorgen der Unternehmen

Für die ansässigen Gewerbetreibenden bedeutet die Maßnahme erhebliche Einschränkungen. In der Versammlung äußerten sie ihre Sorge um die Erreichbarkeit ihrer Betriebe und die Auswirkungen auf Umsätze.

„Besonders kritisch sehen wir den Verlust von Parkplätzen sowie die zu erwartenden Erschwernisse durch die Vollsperrung“, sagte Marcus Weih, Prokurist der Elektrik Vacha GmbH im Interview.


Frank Weih, Geschäftsführer der Elektrik Vacha GmbH, sagte: „Wir sind nicht gegen den Straßenbau, es geht um die Umsetzung, die das Gewerbe gefährden könnte.

Wichtig ist, dass die Zufahrten zu den Grundstücken auch während der Bauzeit vertraglich garantiert werden. Diese Straßenbaumaßnahme ist Existenzgefährdend für alle Gewerbetreibenden und deren Angestellte.“

Auch Ingo Jany, Geschäftsführer der Baukauf GmbH, äußerte Zweifel an der gewählten Lösung: „Eine Behelfsstraße wie ursprünglich geplant wäre für uns sinnvoller und praktischer gewesen. So müssen wir und unsere Kunden erhebliche Einschränkungen hinnehmen.“


Stadt und Amt werben um Verständnis

Bürgermeister Martin Müller betonte, dass nach aktueller Gesetzeslage keine Anliegerbeiträge erhoben werden und Ausweichparkplätze kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollen.

Er zeigte Verständnis für die Sorgen der Betriebe, verwies aber auf die langfristigen Vorteile des Projekts: „Die Sanierung bringt eine moderne Straßenführung, bessere Verkehrssicherheit, neue Gehwege, Beleuchtung und Entwässerung. Das ist ein wichtiger Schritt für die Stadtentwicklung.“


Balance zwischen Fortschritt und Belastung

Für die Region bedeutet der Ausbau eine Stärkung der Infrastruktur und eine verbesserte Verkehrsanbindung. Für die Unternehmen vor Ort stellt er jedoch eine große Belastung dar.

Ab dem 15. Oktober will das Straßenbauamt in Gesprächen mit jedem einzelnen Betrieb individuelle Lösungen abstimmen.

Ob die Balance zwischen öffentlichen Interessen und den Bedürfnissen der lokalen Wirtschaft gelingt, wird sich spätestens mit Beginn der Bauphase im Frühjahr 2026 zeigen.

 

Quelle: www.rhoenkanal.de

Oberweid,

Umweltminister besucht Kläranlage Oberweid – Fördermittel dringend benötigt

in Auszügen aus einem Artikel vom Rhoenkanal


Anlass des Ministerbesuches war aber nicht nur, sich vom Fortschritt der Bauarbeiten zu überzeugen. Der Minister hatte auch einen symbolischen Scheck für den Kläranlagenbau von 250.000 Euro mitgebracht – die erste Tranche der Gesamtförderung von rund 812.000 Euro.

Umweltminister Tilo Kummer: „So wie hier gilt für ganz Thüringen: Der Ländliche Raum kann sich auf die Unterstützung der Landesregierung beim Ausbau der Abwasserbeseitigung verlassen.

Weil sich hier eine moderne Infrastruktur mit Umweltschutz verbindet, ist die Fortsetzung des bisher schon erfolgreichen Abwasserpaktes zwischen Umweltministerium und Gemeinde- und Städtebund auch Teil des 100-Tage-Programms der Landesregierung.“


Zukunftssicher, zentral und umweltgerecht – das kostet den Verband allein in Oberweid insgesamt fast 6 Millionen Euro, die in die Ver- und Entsorgung investiert werden.

Mit dem neuen Kanaltrennsystem in der Ortsdurchfahrt hat der WVS bereits in den vergangenen Jahren die Grundlage geschaffen, um das Schmutzwasser vieler Haushalte auf die Kläranlage zu führen. Der Freistaat Thüringen unterstützte die Kanalbauarbeiten mit rund 500.000 Euro.

Die neue Kläranlage wird derzeit unterhalb des Sportplatzes errichtet und ist für 500 Einwohnerwerte ausgelegt. Das anfallende Abwasser wird darin nach Stand der Technik vollbiologisch gereinigt.


Das ist zwingend notwendig, um die Gewässersituation im Weidbach langfristig zu verbessern. Denn Abwasser darf nicht unkontrolliert in die Umwelt gelangen. Die neue Anlage soll noch in diesem Jahr in den Betrieb genommen werden.

Die Abwasserentsorgung in einer zentralen Kläranlage gehört heutzutage zu einer modernen Daseinsvorsorge dazu. Damit ist eine kleine Gemeinde wie Oberweid für die Zukunft bestens aufgestellt. Das sieht man in weiten Teilen des Verbandsgebietes.

„Mit einem Anschlussgrad von aktuell 77 Prozent sind wir auf einem guten Weg“, befindet WVS-Werkleiter Heiko Pagel. Er zeigt, wie wichtig diese Entwicklung für den Umwelt- und Gewässerschutz ist.

„Für den weiteren Ausbau der zentralen Abwasserentsorgung sind wir als Ver- und Entsorger jedoch auf deutlich höhere Fördergelder des Freistaates Thüringen angewiesen. Insbesondere aufgrund der dramatischen Baupreiserhöhung der letzten Jahre.

Die Forderung aus dem Thüringer Abwasserpakt nach einer Anschlussgraderhöhung bis 2030 auf über 90 Prozent lässt sich demnach nur erfüllen, wenn der Abwasserpakt angepasst wird.

Dazu müssen sowohl die gestiegenen Baupreise, die bisherigen und neuen Abwasserbeseitigungskonzepte und nicht zuletzt die Forderung der öffentlichen Aufgabenträger nach 100 Millionen Euro Fördermittel Berücksichtigung finden.“


Zentrale Abwasserentsorgung in Oberweid:

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Zentrale Kläranlage 500 EW:

Bauzeit: 2024-2025
Planung & Bauüberwachung: Ingenieurbüro PROWA GmbH
Bau: WBB Bau & Beton GmbH
Planung E-MSR: ELAplan GmbH
Bau E-MSR: BN Automation AG
Fertigstellung: 3. Quartal 2025
Investition WVS: ca. 3 Mio. Euro
Fördersumme: ca. 812.000 Euro