Aktuelles

Bad Tennstedt,

Fernwasser für Bad Tennstedt

Durch das Verbandswasserwerk (VWW) Bad Langensalza war geplant, die Trinkwasserversorgung im Verbandsgebiet auf weicheres Wasser/ Fernwasser umzustellen. Zur Umsetzung der vorgenannten Fernwassereinspeisung für die Versorgungsgruppen Bad Langensalza/ Welsbach/ Urleben und Herbsleben/ Dachwig wurden bereits eine neue Fernwasserleitung zum Hochbehälter Roter Berg bei Bad Langensalza sowie eine Fernwasserleitung von der JVA Gräfentonna zum Übergabeschacht bei Herbsleben verlegt.

Zur Fernwassereinspeisung für die Versorgungsgruppen Bad Tennstedt wurde bereits 2021 eine neue Ortsumgehungsleitung verlegt und in Betrieb genommen. Um das Fernwasser bis zum Hochbehälter Bad Tennstedt zu fördern, wurde am Standort der Pumpstation Goldborn bei Bad Tennstedt ein neuer Zwischenbehälter mit 100 m² Nutzvolumen als erdeingebautes Kunststofffertigteilbauwerk gesetzt und eine neue Pumpenanlage in der vorhandenen Pumpstation integriert.

Mit Inbetriebnahme des Zwischenbehälters im Dezember 2022 wurde die Versorgungsgruppe Bad Tennstedt auf Fernwasser umgestellt.

Bauherr:
Verbandswasserwerk Bad Langensalza

Planung und Örtliche Bauüberwachung:
IB Prowa GmbH

Bauausführung:
04/2020 bis 12/2022

Ermstedt,

Komplexmaßnahme in Ermstedt

Im Bereich Schulstraße und Straße Am Pfarrgarten wurden im  Zuge einer Komplexmaßnahme die Straßenkörper einschließlich Straßenbeleuchtung und Kabel erneuert. Außerdem erfolgte die weitere abwassertechnische Erschließung des Ortsteiles im Trennsystem. Dabei wurden Kleinkläranlagen bzw. Sammelgruben außer Betrieb genommen so dass nun die Einleitung von vorgeklärtem Abwasser in das vorhandene Grabensystem entfällt.
Weiter ersetzte die Telekom bestehende Freileitungen durch Erdkabelnetze.

Auftraggeber:
Tiefbau- und Verkehrsamt der Stadt Erfurt

Planung und Örtliche Bauüberwachung:
Ingenieurbüro Prowa GmbH

Start der Maßnahme: März 2021

Fertigstellung der Maßnahme: März 2022

Leimbach,

Planung des Großprojektes in Leimbach

Das seit Jahren größte Bauvorhaben in Leimbach startet am 19. Juli 2021 mit dem ersten Bauabschnitt. Die Salzunger Straße erhält einen neuen Straßenbelag, neue Gehwege und wird teils grundhaft ausgebaut. Dafür wird ein Abschnitt der Ortsdurchfahrt bis Dezember 2021 gesperrt.

980 Meter lang ist das erste Stück der Salzunger Straße in Leimbach, welches nach Aussage der beauftragten Baufirma ab 19. Juli 2021 saniert wird.

Es beginnt an der Kreuzung am Einkaufsmarkt Herkules, führt durch Leimbach und reicht bis an die Einmündung zur Bernhardshaller Straße.

Geplant ist, den Straßenbelag zu erneuern, ebenso die Bushaltestellen und Gehwege. Dafür muss zunächst die Straße ab der Einmündung Hartmannstraße bis zur Bernhardshaller Straße voll gesperrt werden. In diesem Bereich erfolgt ein grundhafter Ausbau mit Neuverlegung der Kanal-, Trinkwasser- und Gasleitungen.

Die Zufahrt über die Dorfstraße bleibt frei.

„Es wird ein sehr großes Projekt für unseren Ort. Nicht nur zahlreiche Haushalte sind betroffen, auch 29 Gewerbetreibende,“ erläuterte Bürgermeister Kurt Senf. „Deshalb ist es uns sehr wichtig, dass alle umfassend und rechtzeitig darüber informiert werden.“

Die betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden erhalten im Vorfeld schriftlich alle Informationen zum Bauvorhaben. Sie werden während der Bauzeit am meisten eingeschränkt, weil sie zeitweise nicht auf ihre Grundstücke fahren können.

„Für die Anwohner werden die Parkplätze am Jugendclub freigehalten“, so Senf. „Sollten während der Bauzeit bei den Gewerbetreibenden Warenanlieferungen anstehen, können diese kurzfristig mit der Baufirma vor Ort abgestimmt werden.“

Die Müllabfuhr wird sichergestellt. Eine innerörtliche Umleitung für Anlieger wird beidseitig über die Dorfstraße, Bergstraße, Friedhofstraße und Schulstraße führen.

Diese wird auch von der Buslinie 101 genutzt. Alle weiteren Verkehrsteilnehmer werden gebeten, auf die Umgehungsstraße auszuweichen, ebenso wie die Buslinie 100.

Als erfüllende Gemeinde für Leimbach koordiniert die Stadt Bad Salzungen mit dem Tiefbauamt das Vorhaben. Geplant wurde das Großprojekt durch das Ingenieurbüro Prowa GmbH aus Erfurt. Das zuständige Bauunternehmen ist die Eurovia Verkehrsbau Union GmbH aus Umpferstedt.

Voraussichtlich ab 22. Juli 2021 findet jeden Donnerstag um 13.30 Uhr vor Ort eine Bauberatung statt, an welcher auch die Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können.

Dieser erste Bauabschnitt ist Teil eines Großprojektes, welches bis 2023 abgeschlossen sein soll. Dabei soll die gesamte Leimbacher Ortsdurchfahrt einschließlich Kaiseroda ausgebaut werden.

Quelle: https://rhoenkanal.de/

Meiningen,

Eleonorenstraße in Meiningen

Fertigstellung Eleonorenstraße bereits im Oktober

In Meiningen finden gerade in der Eleonorenstraße und einem Teil der Wettiner Straße Tiefbauarbeiten zum grundhaften Ausbau statt. Die Fertigstellung soll nun erfreulicherweise zwei Monate früher als geplant abgeschlossen werden.

In diesem Gemeinschaftsprojekt der Stadtverwaltung und den Stadtwerken werden ein neuer Abwasserkanal, neue Trinkwasser-, Gas-, Fernwärme und Stromleitungen verlegt.

Die Straßenoberfläche wird mit einer neuen Asphaltdecke und die Gehwege mit Natursteinpflaster wiederhergestellt.

Die Straßenbeleuchtung wird erneuert und für Elektroautos werden zwei Ladestationen installiert, eine Dritte wird soweit vorbereitet, dass sie bei Bedarf zügig nachgerüstet werden kann. Die Zufahrt zum Markt wird mit zwei elektrisch absenkbaren Pollern versperrt.

Unter der Bauleitung der Prowa GmbH konnten unvorhersehbare Hindernisse, wie die Erneuerung und Umverlegung einer alten, nur 35 cm tief liegende Gasleitung und der Rückbau eines nicht mehr intakten, alten Heizkanals gemeistert werden. Weiter musste ein Rohrstück ausgetauscht werden, dessen Abfluss erheblich durch die illegale Entsorgung frischen Betons über einen Einlaufschacht gestört war.

Zwei Monate eher als geplant kann voraussichtlich im Oktober die innerstädtische Umleitung aufgehoben werden.

Bauausführung: April – Oktober 2021

Wöchentliche Bauberatung
Eleonorenstraße im Bauzustand
Auszug Meininger Tageblatt vom 09.06.2021

Erfurt, Gotha,

Westringkaskade

Seit über 50 Jahren versorgt ein Doppelleitungssystem große Teile von Thüringen u.a. aus den Talsperren „Tambach-Dietharz“ und „Schmalwasser“ mit Trinkwasser.

Aufgrund des seit Anfang der 90er Jahre gesunkenen Trinkwasserbedarfs, wird heute nur noch eine der beiden Parallelleitungen zur Trinkwasserversorgung benötigt. Die andere Leitung transportiert seit dem Jahr 2020 Wasser zur regenerativen Energieerzeugung und zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen.

2011 wurde das Projekt „Westringkaskade“ ins Leben gerufen und in den Jahren 2019/ 2020 realisiert. Im Rahmen dieses Projektes wurde durch unser Ingenieurbüro PROWA in einer Machbarkeitsstudie die Nutzung der zweiten Leitung zur Energiegewinnung aus Rohwasser untersucht, im Anschluss geplant und umgesetzt.

Die beiden ca. 45 km langen Leitungen mit einem Durchmesser von 900 mm wurden in Teilen erneuert. Zur optimalen Energiegewinnung aus 380 m Fallhöhe wurde am bestehenden Hochbehälter Gotha – Kleiner Seeberg eine zweite Wasserkraftanlage errichtet. In Erfurt entstand ein neues Wasserkraftwerk.
Neben der Gewinnung von Ökostrom wird das Brauchwasser auch zur Bewässerung von Feldern und Obstplantagen im Thüringer Becken verwendet.
Das Wasser wird nach der Verstromung von der Schwallwasserkammer aus durch ein Rohr auf einer Länge von 130 Metern direkt in die Gera geleitet. Ein geringer Teil des Wassers aus der Westringkaskade wird nach der Verstromung in Erfurt zu Zwecken des Frischwasseraustausches durch den Großteich in der nahegelegenen Geraaue im Bereich Moskauer Platz geleitet. Danach wird es über den Mühlgraben in die Gera abgeführt.

Am Standort Gotha wurde ein Stahlbetonschwallwasserbehälter neu errichtet und im vorhandenen Schieberhaus eine Francis-Turbinenanlage eingebaut. Bauzeit: März 2019 bis August 2020.

Der Grundstein für das neue Wasserkraftwerk in Erfurt wurde im Mai 2019 gelegt. Das Turbinenhaus, samt Turbine, Schwallkammer und Trafostation, wurde Ende 2020 fertiggestellt. Ab April 2021 können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger am Wasserkraftwerk in Erfurt rund um die regenerative Energieerzeugung mit Wasserkraft informieren und erhalten einen Blick in die Anlage.  Die Gebäude wurden mit einem Lichtkonzept und möglichen Interaktionen als Besucherattraktion ausgestattet.

hr wieder frei gegeben.

Im Zuge des Ausbaus der Straße wurden der Mischwasserkanal und die Trinkwasserleitungen erneuert.

Auftraggeber:
Stadt Kölleda
Abwasserzweckverband "Finne"
Trinkwasserzweckverband "Thüringer Becken"

Bauausführung:
Geplante Bauzeit: September 2019 – Juli 2020
Fertigstellung/ Straßenfreigabe: August 2020

Standort Gotha - Francis-Turbine
Standort Gotha – Schwallwasserbehälter
Standort Erfurt - Pelton-Turbine
Standort Erfurt - Turbinenhaus